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"Planung WDVS", ein paar Gedanken von Alfred Jauernig, Assistent der Geschäftsführung

 

Wenn Sie ein bestehendes Gebäude mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehen wollen, bedarf es einer eingehenden Planung.

 

Nicht nur am WDVS:

 

   - wie kriege ich das System schlagregendicht?

   - wie führe ich die Details aus?

   - welche Bereiche dämme ich?

   - mit welchem Material?

   - in welcher Dämmstoffstärke?

   - sind die Fassadenflächen überhaupt geeignet?

   - besteht die Gefahr von Kondensatbildung durch Hohlschichten?

   - was ist mit dem Brandschutz, auch zum Nachbargebäude?

 

Sondern auch am Gebäude selbst:

 

   - reichen die Dachüberstände aus?

   - müssen Fensterbänke erneuert oder geändert werden?

   - wie tief in die Erde muss gedämmt werden?

   - was ist mit Bauteilen, die sich am Gebäude befinden, wie Dachrinnen, Fallrohre, Geländer usw. ?

   - wer nimmt die Pflasterung auf und was muss geändert werden?

 

Und dann bedenken Sie bitte, dass Ihren Wohnhaus ja ursprünglich einmal ein durchdachtes architektonisches Konzept zugrunde lag. In das Sie jetzt ganz massiv eingreifen wollen. Fensterleibungen und Wände werden optisch und funktional verändert. Wie verschiebt sich der Taupunkt? Was ist nach der Energieeinsparverordnung und nach der Landesbauordnung zu beachten?

 

Welches Gewerk ist für welche Arbeiten zuständig? In welcher Reihenfolge beauftrage und wie koordiniere ich die Gewerke? Was ist nach der VOB Nebenleistung des Gewerks und was muss ich zusätzlich beauftragen?

 

Und das sind nur ein paar Beispiele. In der Praxis ist natürlich meistens noch wesentlich mehr zu beachten.

Alles kein Problem? Okay, dann sich vermutlich selbst Architekt, Bautechniker oder ein sehr erfahrener Handwerksmeister. Aber was machen Sie, wenn Sie dies nicht alles können? 

Es gibt natürlich verschiedene Lösungen. Und Sie müssen für sich selbst entscheiden, welche Sie bevorzugen:

 

Sie können einen erfahrenen Handwerker für Wärmedämm-Verbundsysteme um ein Angebot bitten. Wenn Sie Glück haben, wird der in seinem Angebot auflisten, was alles bauseits an Vorleistungen notwendig ist. Oder diese über Subunternehmer anbieten, um daran zusätzlich zu verdienen. Oder nur sein Gewerk anbieten - und Sie stehen mit dem "Rest" allein da. Und ob er Brandschutz, Landesbauordnung, Beurteilung des Taupunkts, Wahl der richtigen Dämmstoffstärke und vieles mehr beherrscht, sehen Sie dann irgendwann. Kann klappen - muss aber nicht!

 

Sie fragen einen Bauunternehmer. Es gibt viele kleine, flexible Bauunternehmer die solche Aufträge gerne ausführen. Aber auch viele der mittelgroßen und großen Bauunternehmen haben eine "Reparaturabteilung", "Privatkunden-Abteilung" oder "Sanierungsabteilung". Hier steht natürlich die Bauleistung im Mittelpunkt. Die Ausführung erfolgt häufig auch mit Hilfe von Subunternehmern, die dann im Auftrag des Bauunternehmens tätig werden. Einige Bauunternehmen sind auch bei der Planung wirklich richtig gut, haben erfahrenes Personal und gute Beratung.

 

Eine in der Praxis sehr gute Lösung kann es sein, einen Architekten hinzuzuziehen. Da gibt es einen wesentlichen Unterschied zu den beiden vorherigen Lösungen. Natürlich kostet ein Architekt Geld. Aber Sie wissen, wieviel Sie zahlen. Das der Handwerksmeister oder der Bauunternehmer an Ihren Subunternehmern verdienen, ist natürlich völlig legitim. Sie tragen ja auch das Ausführungsrisiko und übernehmen die Gewährleistung. Der Architekt verdient jedoch nicht an den Subunternehmern. Damit wird das Bauvorhaben für Sie transparenter. Die Kosten für Planung, Bauleitung usw. werden nicht in anderen Positionen "versteckt" und verrechnet.

 

Und in vielen Fällen sparen Sie auch bei der Betreuung durch den Architekten. Wenn dieser die Leistungen ausschreibt, mehrere Firmen zur Angebotsabgabe auffordert und die Rechnungen prüft. Und am Bau schaut, was die Firmen da eigentlich machen. Es gibt viele engagierte Architektinnen und Architekten, die gerne auch private Kunden betreuen. Und auch die großen Architekturbüros haben häufig spezielle Mitarbeiter hierfür.

 

Abschließend sei noch der Sonderfall der Energieberater erwähnt. Häufig sind dies gut ausgebildete Fachkräfte, in einigen Fällen auch Architekten, die sich zusätzlich fortgebildet haben. Aber es ist nach unserem Kenntnisstand keine geschützte Bezeichnung, so dass es durchaus angebracht sein kann, nachzufragen, worin die Beratungskompetenz begründet ist.

 

Wenn Sie eine Wärmedämmung an Ihren Haus ausführen lassen, so geht es um relativ viel Geld. Das ist nicht so, wie "mal eben eine Tube Zahnpasta kaufen", sondern es geht um Größenordnungen wie bei der Anschaffung eines Autos. Daher ist es durchaus legitim, sich gut zu überlegen, wem man dieses Projekt anvertraut.

 

 

 

 

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